Pasta Campofilone
Ein Dorf. Eine Pasta. Seit dem 15. Jahrhundert. Campofilone in den Marken gilt als Geburtsort der feinsten Eierpasta Italiens — und die Tradition wird bis heute mit denselben Händen weitergeführt.
Ein Dorf,
eine Tradition.
Campofilone ist eine Gemeinde mit knapp 2.000 Einwohnern in der Region Marken an der Adriaküste. Schon im 15. Jahrhundert wird in Klosterchroniken eine besondere Pasta aus diesem Ort erwähnt — dünn wie Seide, gelb wie Gold, gemacht aus mehr Eigelb als Mehl. Diese Pasta ist heute als Maccheroncini di Campofilone geografisch geschützt.
Was sie von normaler Pasta unterscheidet: Der Teig besteht aus bis zu 8 frischen Eiern pro Kilogramm Mehl. Das Ergebnis ist ein leuchtendes Orange-Gelb, eine seidige Textur und ein Biss, der industrieller Pasta schlicht unerreichbar ist.
Warum diese Pasta
anders schmeckt.
Industrielle Pasta trocknet schnell bei hohen Temperaturen — das ist günstig und schnell, zerstört aber Aroma und Textur. Pasta aus Campofilone trocknet langsam bei niedrigen Temperaturen, manchmal über 24 Stunden. Das Protein in den Eiern denaturiert langsam, der Teig bleibt zart und nimmt Sauce besser auf.
Beim Kochen sieht man den Unterschied: Das Wasser wird intensiv gelb, die Pasta löst sich weich ohne zu pappen. Eine gute Sauce braucht es kaum — Olivenöl, Parmigiano, fertig.
Zubereitung.
Pasta la Vista: Pappardelle + Linguine Campofilone + Pesto Tradizionale. Zwei Sorten, eine Sauce — so zeigt man Gästen, was echte Pasta ist.
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